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Projektmanagement-Schulung für Unternehmen
In vielen Unternehmen übernimmt das Projekt, wer das Thema am besten kennt. Wir zeigen, wie man es vom ersten Termin bis zur Abnahme führt.
Wir schulen bei Ihnen vor Ort, an Projekten, mit denen die Teilnehmenden gerade beginnen oder die sie schon leiten. Alle gehen mit einem Steckbrief, einem Plan und einer Risikoliste für das eigene Projekt nach Hause. Danach begleiten wir die ersten Projekte, die wir gemeinsam mit Ihnen auswählen: vom Kick-off bis zum Review nach dem ersten Meilenstein.
Bei Ihnen vor Ort · An eigenen Projekten · Begleitung der ersten Projekte · Planner, Teams, Jira oder Excel
Beispiel zur Veranschaulichung: Projektsteckbrief aus dem Workshop
- Ziel
- Ab 1. März wird jeder Wareneingang in beiden Lagern am Liefertag per Scanner erfasst.
- Umfang
- Wareneingang und Umlagerungen zwischen den Lagern. Warenausgang in Phase zwei.
- Entscheidet
- Die Leitung Operations, im monatlichen Lenkungsausschuss.
- Risiko
- Der Lieferant hat den Liefertermin der Scanner nicht bestätigt. Verantwortlich: Einkaufsleitung, Antwort bis 15. Januar.
Weiter: Kick-off am 8. Januar, mit dem Berater im Raum.
Ausgangspunkt
Projekte leitet oft jemand nebenbei, der eigentlich eine Abteilung und eigene Ziele hat
Der Logistikleiter führt ein Lagerverwaltungssystem ein, der Finanzchef stellt den Monatsabschluss um, die Vertriebsleiterin startet ein neues CRM. Sie kennen das Thema besser als alle anderen im Unternehmen. Niemand hat ihnen aber gezeigt, wie man ein Projekt plant, Risiken im Blick behält und über den Fortschritt berichtet, und für das Projekt bleiben ihnen nur ein paar Stunden pro Woche.
Das Projekt beginnt mit einer E‑Mail „Wir legen los“, der Zeitplan liegt in einer Excel-Datei auf dem Laptop der Projektleitung, und von Problemen erfährt die Geschäftsführung erst, wenn der Termin schon verstrichen ist.
Kommt Ihnen das bekannt vor?
- „Das Projekt sollte drei Monate dauern. Wir sind im siebten.“
- „In jedem Statusbericht ist alles grün, und der Termin verschiebt sich trotzdem.“
- „Jede Abteilung hat ihre eigene Aufgabenliste. Das Ganze sieht niemand.“
- „Nach jeder Sitzung mit der Geschäftsführung ist der Umfang ein bisschen größer.“
- „Die Entscheidung wartet seit drei Wochen, weil niemand weiß, wer sie treffen soll.“
Schnelltest
Fünf Fragen an ein laufendes Projekt
Wenn Sie zwei davon mit „weiß nicht“ beantworten, beginnt die Schulung genau dort.
- Lässt sich das Projektziel in einem Satz aufschreiben, mit Datum?
- Weiß das Team, was nicht zum Projekt gehört?
- Wer entscheidet über Änderungen am Umfang, und wie lange dauert diese Entscheidung?
- Hat jedes Risiko auf der Liste jemanden, der es im Blick behält?
- Erfährt die Geschäftsführung von einer Verzögerung, bevor der Termin verstreicht?
Die Frage, mit der wir beginnen
„Was soll an dem Tag anders sein, an dem dieses Projekt endet?“
Unser Ansatz
Wir schulen an den Projekten, die die Teilnehmenden gerade leiten
Statt Lehrbuchfällen nehmen wir Projekte aus Ihrem Unternehmen: eine Systemeinführung, einen Lagerumzug, einen neuen Prozess in einer Abteilung. An jedem davon üben die Teilnehmenden sechs Dinge:
Ein Ziel in einem Satz
Was sich ändern soll, bis wann, und woran Team und Geschäftsführung erkennen, dass das Projekt gelungen ist.
Ein Umfang mit Grenze
Was zum Projekt gehört, was nicht, und wer entscheidet, wenn jemand etwas hinzufügen will.
Ein Plan, der jede Woche stimmt
Die Projektleitung geht ihn mit dem Team durch und passt ihn an, wenn sich die Lage ändert.
Risiken mit Verantwortlichen
Jedes Risiko hat jemanden, der es im Blick behält, und ein Datum für den nächsten Schritt. Die Liste kommt in jeden Statustermin.
Ein Status, der um Entscheidungen bittet
Was erledigt ist, was gefährdet ist und welche Entscheidung das Projekt von der Geschäftsführung braucht, auf einer Seite.
Eine Methode, die zum Projekt passt
Ein klassisches Vorgehen nach Phasen, kurze Zyklen oder eine Mischung aus beidem. Die Wahl hängt davon ab, wie genau sich der Umfang am Anfang festlegen lässt.
Probleme im Projekt beginnen meist mit einem Ziel, das niemand aufgeschrieben hat, und mit einer Entscheidung, die drei Wochen wartet.
Praktiker leiten die Schulung
Die Berater von Mientha führen bei Kunden täglich Prozessautomatisierung, KI-Agenten und CRM-Systeme ein. Jede dieser Einführungen ist ein Projekt mit Termin, Budget und Menschen aus mehreren Abteilungen auf Kundenseite. In der Schulung erzählt der Berater, was sich in solchen Projekten bewährt.
Wir arbeiten mit den Werkzeugen, die Sie haben: Microsoft Planner, Teams und SharePoint, Jira oder Excel. Ein neues System brauchen Sie für die Schulung nicht.
Unsere Projekte ansehenWarum wir nach der Schulung dabeibleiben
Die Schulung endet am Freitag. Das Projekt beginnt am Montag.
Im Schulungsraum entstehen Steckbrief und Risikoliste in einer Stunde. Schwieriger wird es in der dritten Projektwoche, wenn der erste Streit um den Umfang aufkommt und ein Lieferant einen Termin verschiebt. Dann fällt man am leichtesten in alte Gewohnheiten zurück. Deshalb begleiten wir ausgewählte Projekte der Teilnehmenden.
ÜblichSchulung ohne Begleitung
- Schulung
- Erstes Projekt
- Erste Krise
- Alte Gewohnheiten
Mit MienthaSchulung und Begleitung
- Projektauswahl
- Schulung
- Steckbrief
- Kick-off
- Statustermine
- Lenkungsausschuss
- Review
- Nächstes Projekt
Nächstes Projekt mit weniger Begleitung oder ohne
Im Schulungsraum übt man in Ruhe. Ein echtes Projekt hat Termine und Menschen mit anderen Prioritäten. Dann hilft ein Rat am meisten.
Ein Berater kann im Lenkungsausschuss fragen, was Mitarbeitende ihre Vorgesetzten nicht immer fragen: wer entscheidet und was passiert, wenn sich der Termin verschiebt.
Am Anfang bereiten wir die Termine gemeinsam mit der Projektleitung vor. Danach übernimmt sie die Vorbereitung allein, und wir sagen hinterher, was sich ändern sollte. Ziel ist ein nächstes Projekt ohne uns.
Schulung und Begleitung
Sechs Etappen: von der Projektauswahl bis zum ersten Meilenstein
Die Schulung ist die zweite von sechs Etappen. Davor legen wir mit Ihnen fest, an welchen Projekten in der Schulung gearbeitet wird und welche wir begleiten. Danach begleiten wir den Start der ausgewählten Projekte und die ersten Wochen, und nach dem ersten Meilenstein prüfen wir gemeinsam, was funktioniert.
Etappen 1 bis 3Vor und während der Schulung
- 01
Projektauswahl
Wir sprechen mit Ihnen über Projekte, die laufen oder in den nächsten Monaten beginnen, und wählen die aus, die wir begleiten. Alle Teilnehmenden wählen ein Projekt für die Arbeit in der Schulung und beschreiben es in einem kurzen Fragebogen: Ziel, Termin, Team und was gerade die meisten Schwierigkeiten macht.
ErgebnisDer Berater kennt die Projekte der Teilnehmenden, bevor er den Raum betritt.
- 02
Schulung an Ihren Projekten
Jeder Teil des Programms endet mit Arbeit am eigenen Projekt. Die Teilnehmenden schreiben Ziel und Umfang auf, erstellen den Plan, sammeln Risiken und bereiten einen ersten Statusbericht vor, und der Berater setzt sich mit allen über ihre Unterlagen zusammen.
Ergebnis„Ich weiß, womit ich am Montag anfange.“
- 03
Steckbrief und Plan
Am Ende der Schulung haben alle einen Projektsteckbrief, einen Entwurf des Zeitplans mit Meilensteinen und eine Risikoliste mit Verantwortlichen. Projekte mit Begleitung haben schon einen Termin für das erste gemeinsame Treffen.
ErgebnisUnterlagen, mit denen man am nächsten Tag zum Auftraggeber gehen kann.
Hier endet meist die Schulung, und das Projekt fängt erst an.
Etappen 4 bis 6Begleitung der ersten Projekte
- 04
Start mit Begleitung
Vor dem Start lesen wir Steckbrief und Plan, und die Projektleitung bekommt unsere Anmerkungen schriftlich. Wir helfen, das Kick-off vorzubereiten, und sind dabei, damit das Gespräch bei Ziel und Umfang bleibt. Läuft das Projekt schon, beginnen wir mit einem Blick auf den Plan und dem nächsten Statustermin.
ErgebnisDas Projekt startet mit Ziel und Umfang, die das ganze Team kennt.
- 05
Die ersten Wochen
Wir nehmen an den ersten Statusterminen und am ersten Lenkungsausschuss teil, den wir mit vorbereiten. Nach einem Termin besprechen wir mit der Projektleitung, was sich ändern sollte. Zwischen den Terminen kann sie mit einem konkreten Anliegen zur Online-Beratung kommen: „Der Lieferant hat den Termin um drei Wochen verschoben. Was sage ich der Geschäftsführung?“
ErgebnisEin Rhythmus aus Status und Entscheidungen, den das Team ohne uns hält.
- 06
Review nach dem ersten Meilenstein
Mit Projektleitung und Auftraggeber legen wir fest, was vor dem nächsten Projekt besser werden muss.
ErgebnisErkenntnisse auf einer Seite und die Entscheidung, ob das nächste Projekt Begleitung braucht.
Das nächste Projekt läuft im selben Rhythmus, mit weniger Begleitung oder ganz ohne.
Schulungsprogramm
Sechs Teile. Jeder endet mit Arbeit am eigenen Projekt.
Die Schulung dauert einen oder zwei Tage, am Stück oder in halbtägigen Blöcken. In einer Gruppe sind bis zu 12 Personen, und der Berater arbeitet mit allen an ihrem Projekt und in den Werkzeugen, die Ihr Unternehmen nutzt.
Ziel und Umfang
Ein Ziel mit Datum und Erfolgskriterium, das Team und Geschäftsführung gleich verstehen. Der Umfang zusammen mit einer Liste dessen, was nicht zum Projekt gehört. Ein Projektsteckbrief auf einer Seite.
Menschen und Entscheidungen
Wer entscheidet, wer informiert sein muss und wen das Projekt am stärksten betrifft. Welche Entscheidungen beim Auftraggeber liegen und welche beim Lenkungsausschuss. Wie man mit den Vorgesetzten die Zeit von Kolleginnen und Kollegen aus anderen Abteilungen abstimmt.
Plan und Zeitplan
Phasen, Meilensteine und Abhängigkeiten. Der kritische Pfad: die Aufgaben, deren Verzögerung das Projektende verschiebt. Puffer dort, wo das Projekt von einem Lieferanten oder von fremden Entscheidungen abhängt.
Risiken und Änderungen
Eine Risikoliste mit Verantwortlichen und dem Datum des nächsten Schritts. Änderungen am Umfang über eine Entscheidung, mit Kosten und neuem Termin, statt in jeder Besprechung neue Aufgaben nachzuschieben.
Projektrhythmus
Kurze Teamtermine, ein wöchentlicher Status und ein einseitiger Bericht für die Geschäftsführung. Wie man eine Verzögerung früh anspricht, solange sich noch etwas tun lässt. Besprechungsnotizen und Statusentwürfe mit Hilfe von KI.
Abnahme und Erkenntnisse
Abnahmekriterien, Übergabe an die Fachabteilung oder den Betrieb und ein kurzer Termin dazu, was man ins nächste Projekt mitnimmt.
Was Teilnehmende mitnehmen
- einen Steckbrief für das eigene Projekt mit Ziel, Umfang und Auftraggeber
- einen Entwurf des Zeitplans mit Meilensteinen
- eine Risikoliste mit Verantwortlichen und nächsten Schritten
- eine Vorlage für Status und Bericht an die Geschäftsführung
- einen Plan für die ersten Projektwochen
Sie bekommen
- einen Überblick über die Projekte der Teilnehmenden: was fertig ist und was eine Entscheidung braucht
- eine Liste offener Punkte für die Auftraggeber, etwa Umfang, Budget und Personal
- gemeinsame Vorlagen für Projektunterlagen im ganzen Unternehmen
- einen Plan für die Begleitung der ersten Projekte
An welchen Projekten wir arbeiten
Jede Art von Projekt hat ihre eigenen Fallstricke
Die Werkzeuge sind dieselben, aber eine Systemeinführung läuft anders als ein Lagerumzug. Hier Beispiele für Projekte, an denen man in der Schulung arbeiten kann, und worauf wir dabei achten.
Systemeinführung
Bei einer Systemeinführung steckt die meiste Arbeit in Daten, Tests und der Vorbereitung der Menschen. Genau diese Teile fehlen oft im Zeitplan des Anbieters.
- Umfang und VertragWas der Vertrag mit dem Anbieter abdeckt, was eine kostenpflichtige Änderung wird und wer im Unternehmen darüber entscheidet.
- DatenWer die Daten vor der Migration bereinigt, bis wann, und wer das Ergebnis prüft.
- AbnahmetestsTestszenarien, die die Fachabteilung an ihren echten Fällen schreibt.
- Schulung der AnwenderWer das neue System wann und mit welchen Daten lernt, bevor die Arbeit darin beginnt.
- Die erste Woche nach dem StartBereitschaft, Fehlermeldungen und ein Notfallplan, falls man zum alten System zurückkehren muss.
EntscheidetDer Auftraggeber im Unternehmen. Der Anbieter berät, aber Umfang und Abnahme liegen bei Ihnen.
Typischer FallstrickEin Zeitplan mit Startdatum, aber ohne Termine für Tests und Abnahme.
Prozessautomatisierung
Ein Automatisierungsprojekt beginnt mit der Beschreibung des Prozesses. Ein Roboter, der einen nicht dokumentierten Prozess bekommt, wiederholt dessen Durcheinander, nur schneller.
- ProzessbeschreibungSchritte, Ausnahmen und Eingangsdaten vor dem Bau aufgeschrieben, zusammen mit der Person, die den Prozess täglich ausführt.
- ProzessverantwortungEine Person aus der Fachabteilung, die die Automatisierung abnimmt und nach dem Start über Änderungen entscheidet.
- Messung vorher und nachherZeit, Fallzahlen und Fehler vor der Einführung gemessen, damit es nach dem Start einen Vergleich gibt.
- AusnahmenWelche Fälle der Roboter an einen Menschen übergibt und wer sie in der Abteilung bearbeitet.
- BetriebWer reagiert, wenn sich das System oder Formular ändert, mit dem der Roboter arbeitet.
EntscheidetDie Prozessverantwortlichen, zusammen mit der IT.
Typischer FallstrickEin Prozess wird automatisiert, den niemand von Anfang bis Ende aufgeschrieben hat.
Organisatorische Veränderung
Hier gibt es kein System, das man abnehmen kann. Das Projekt endet, wenn die Menschen auf die neue Weise arbeiten, deshalb braucht auch der Umstieg einen Plan, mit Terminen und Verantwortlichen.
- Wen die Änderung betrifftTeams und Rollen, deren Arbeit sich ändert, und was sich für sie genau ändert.
- KommunikationWer den Betroffenen wann und über welchen Kanal von der Änderung erzählt, bevor sie davon auf dem Flur hören.
- ÜbergangszeitWie lange alte und neue Arbeitsweise parallel laufen und wer Streitfälle entscheidet.
- KennzahlenWoran man erkennt, dass sich die Änderung durchgesetzt hat, etwa an der Bearbeitungszeit oder der Zahl der Reklamationen.
EntscheidetDie Geschäftsführung oder die Leitung des betroffenen Bereichs.
Typischer FallstrickEin Plan, der am Tag der Ankündigung endet.
Projekt mit Lieferanten
Einen Teil der Arbeit erledigt ein externes Unternehmen, die Verantwortung für das Projekt bleibt aber bei Ihnen. Die Projektleitung muss wissen, was der Lieferant zugesagt hat, bis wann, und was passiert, wenn er einen Termin nicht hält.
- Der Vertrag im PlanTermine, Teilabnahmen und Vertragsstrafen aus dem Vertrag in den Zeitplan übernommen.
- Ein ZeitplanDer Plan des Lieferanten und der Plan des Unternehmens in einem, mit den Abhängigkeiten dazwischen.
- TeilabnahmenWer im Unternehmen das Ergebnis jeder Phase prüft und nach welchen Kriterien.
- EskalationWas die Projektleitung tut, wenn der Lieferant nicht reagiert, und wann die Sache an die Geschäftsführung geht.
EntscheidetDer Auftraggeber im Unternehmen. Die Projektleitung achtet auf den Vertrag und eskaliert rechtzeitig.
Typischer FallstrickEin Statusbericht des Lieferanten, ungeprüft übernommen.
Mehrere Standorte
Wenn das Team in drei Büros oder zwei Ländern arbeitet, erreicht nicht alle, was auf dem Flur besprochen wird. Was wichtig ist, muss an einem Ort aufgeschrieben sein.
- Ein Ort für InformationenPlan, Entscheidungen und Risiken an einem Ort, zum Beispiel in Teams und SharePoint, für das ganze Team zugänglich.
- TerminrhythmusKurze Termine zu Zeiten, die allen Standorten passen, mit einer Notiz nach jedem Termin.
- ProjektspracheEine Sprache für die Unterlagen und eine klare Regel, was für lokale Teams übersetzt wird.
- Verantwortliche vor OrtEine Person an jedem Standort, die für die Absprachen dort zuständig ist.
EntscheidetProjektleitung und Auftraggeber, gemeinsam mit den Standortverantwortlichen.
Typischer FallstrickEine Entscheidung im Telefonat, von der die Hälfte des Teams nie erfährt.
Inbetriebnahme
Das Projekt hat einen festen Termin: den Tag, an dem die Linie, das Lager oder die Niederlassung den Betrieb aufnimmt. Was bis dahin nicht fertig wird, muss man früh wissen.
- Kritischer PfadAufgaben, deren Verzögerung den Starttermin verschiebt, im Plan markiert und jede Woche geprüft.
- Abnahmen und GenehmigungenTermine für technische Abnahmen, Genehmigungen und Arbeitsschutzunterweisungen vom ersten Tag an im Plan.
- Personal für den StartEinstellung und Schulung des Teams, rückwärts vom Starttermin geplant.
- AnlaufphaseWer in den ersten Wochen Probleme meldet und wer über Nachbesserungen entscheidet.
EntscheidetDer Auftraggeber und die Betriebsleitung.
Typischer FallstrickEin Starttermin, der verkündet wurde, bevor es einen Plan gab.
Das sind Beispiele. In der Schulung arbeiten alle an ihrem eigenen Projekt, so wie sie es führen.
Was sich ändert
Woran Sie erkennen, dass die Schulung gewirkt hat
Die ersten Änderungen zeigen sich in Projektunterlagen und Besprechungen, bevor sie an Fristen und Budgets sichtbar werden. Beim Review nach dem ersten Meilenstein prüfen wir sie gemeinsam mit Projektleitung und Auftraggeber.
In den Projekten
- Jedes Projekt beginnt mit einem Steckbrief mit Ziel, Umfang und Auftraggeber
- Der Plan hat Meilensteine, Abhängigkeiten und Verantwortliche für Aufgaben
- Risiken haben Verantwortliche und kommen in jeden Statustermin
- Eine Änderung am Umfang läuft über eine Entscheidung, mit Kosten und neuem Termin
Im Unternehmen
- Die Geschäftsführung bekommt den Status aus jedem Projekt im selben Format
- Verzögerungen sind früher bekannt, solange man noch reagieren kann
- Entscheidungen fallen im Lenkungsausschuss, mit Datum und verantwortlicher Person
- Abteilungen wissen, wie viel Zeit ihre Mitarbeitenden in Projekte stecken
- Weitere Projekte leiten die Projektleitungen selbstständig
Für wen
Für Unternehmen, in denen die Fachabteilungen ihre Projekte selbst leiten
Die Schulung passt zu einem mittelständischen Unternehmen mit einigen Projekten im Jahr und zu einer großen Organisation, in der Abteilungsleitungen Projekte führen.
Menschen, die Projekte neben ihrer eigentlichen Arbeit leiten
Abteilungsleitung, Fachkraft oder Teamleitung, die ein Projekt übernommen hat und es vom ersten Tag an sauber führen will.
Projektleitungen, die einen gemeinsamen Standard wollen
Erfahrene Kolleginnen und Kollegen, die ihre Projekte jeweils anders führen. Die Schulung gibt dem Unternehmen einen gemeinsamen Steckbrief, eine Statusvorlage und eine einheitliche Risikoliste.
Teams vor einer großen Einführung
In einigen Wochen beginnt im Unternehmen eine Systemeinführung oder ein Automatisierungsprojekt. In der Schulung arbeiten wir an genau diesem Projekt, und die Begleitung umfasst seinen Start.
Am meisten profitieren Sie, wenn:
- Projekte bei Ihnen von Menschen geleitet werden, die auch feste Aufgaben haben,
- Projekte unterschiedlich geführt werden und sich schwer vergleichen lassen,
- die Geschäftsführung zu spät von Problemen in Projekten erfährt,
- in den nächsten Monaten Projekte beginnen, die gelingen müssen.
Nicht die richtige Wahl, wenn:
- Sie einen Kurs zur Vorbereitung auf eine Zertifizierungsprüfung suchen, etwa PMP oder PRINCE2,
- Sie einen Vortrag über Methoden für ein großes Publikum brauchen,
- im Unternehmen kein Projekt läuft oder bald beginnt. Dann sprechen wir zuerst darüber, was Sie verändern wollen.
Häufige Fragen
Fragen, die Sie vor der Entscheidung stellen sollten
Ihre Frage ist nicht dabei? Stellen Sie sie im Gespräch, wir antworten am Beispiel von Projekten aus Ihrem Unternehmen.
15-minütiges Gespräch vereinbarenWir legen uns nicht auf eine Methode fest. Wir vermitteln Werkzeuge, die in jedem Projekt nützen: Projektsteckbrief, Plan, Risikoliste und regelmäßige Statustermine. Wir zeigen auch, wann ein klassisches Vorgehen nach Phasen reicht, wann kurze Zyklen besser funktionieren und wann man beides verbindet. Wenn in Ihrem Unternehmen schon eine Methode gilt, arbeiten wir danach.
An Ihren. Vor der Schulung wählen alle Teilnehmenden ein Projekt, das sie leiten oder bald beginnen, und beschreiben es in einem kurzen Fragebogen. Wer gerade kein Projekt hat, nimmt eines, das das Unternehmen plant, oder geht ein kürzlich abgeschlossenes noch einmal durch.
Ja. Der Berater kommt zu Ihnen, weil die Teilnehmenden mit ihren eigenen Unterlagen und Werkzeugen arbeiten. Während der Begleitung finden die Beratungstermine online statt, zu Projektterminen kommen wir vorbei oder schalten uns zu, je nach Absprache.
Die Schulung dauert einen oder zwei Tage, am Stück oder in halbtägigen Blöcken. In einer Gruppe sind bis zu 12 Personen, damit sich der Berater mit allen zu ihrem Projekt zusammensetzen kann.
Wir lesen vor dem Start Steckbrief und Plan, helfen bei der Vorbereitung des Kick-offs und sind dabei. Danach nehmen wir an den ersten Statusterminen und am ersten Lenkungsausschuss teil. Zwischen den Terminen kann die Projektleitung eine Online-Beratung nutzen. Nach dem ersten Meilenstein machen wir ein gemeinsames Review. Läuft das Projekt schon, beginnen wir mit einem Blick auf den Plan.
Nein. Das Projekt leitet Ihre Projektleitung, und wir helfen bei der Vorbereitung und sagen, was wir sehen. So kann sie das nächste Projekt allein leiten.
Das legen wir im Angebot fest: welche Projekte wir begleiten, wie viele Wochen und bei welchen Terminen. Sie wissen vorher, wofür Sie bezahlen.
Nicht an der ganzen Schulung. Es hilft, wenn sie zum Block über Entscheidungen und den Lenkungsausschuss dazukommen. Dann vereinbaren beide Seiten, wie ein Status aussieht, wann das Projekt um eine Entscheidung bittet und wie lange es darauf wartet.
Mit denen, die Sie haben: Microsoft Planner, Teams und SharePoint, Jira, Asana oder Excel. Wir zeigen, wie man darin Plan, Risikoliste und Status führt. Ein neues Werkzeug müssen Sie für die Schulung nicht kaufen.
Ja, im Teil über den Projektrhythmus: Besprechungsnotizen, Statusentwürfe und das Ordnen der Aufgabenliste mit Hilfe von KI, in einem Werkzeug, das Ihr Unternehmen freigegeben hat. Der Arbeit mit KI im ganzen Team widmen wir eine eigene KI-Schulung für Unternehmen.
Ja. Projekte laufen in Unternehmen meist über mehrere Abteilungen, deshalb hören die Teilnehmenden in einer gemischten Gruppe gleich, was eine Projektleitung aus einer anderen Abteilung von ihnen braucht.
In der Schulung arbeiten wir mit den Unterlagen, die die Teilnehmenden mitbringen, und brauchen keinen Zugang zu Ihren Systemen. Ist ein Projekt vertraulich, kann man an einer vereinfachten Fassung ohne Namen und Beträge arbeiten. Während der Begleitung sehen wir die echten Projektunterlagen, deshalb legen wir die Regeln zur Vertraulichkeit vor dem Start fest.
Der Preis hängt von der Zahl der Teilnehmenden und Gruppen und vom Umfang der Begleitung ab: bei wie vielen Projekten und wie viele Wochen. In einem kurzen Gespräch klären wir den Umfang, und Sie bekommen das Angebot schriftlich.
Nach der Schulung. Wenn es in Ihrem Projekt um Prozessautomatisierung oder KI-Agenten geht, beschreiben wir auch, wie wir solche Projekte umsetzen: Prozessautomatisierung und KI-Agenten auf Microsoft Teams. Für Teams, die täglich mit KI arbeiten wollen, gibt es unsere KI-Schulung für Unternehmen.
Erster Schritt
Welche Projekte beginnen bei Ihnen in den nächsten Monaten? Dort fangen wir an.
In 15 Minuten klären wir, wer bei Ihnen Projekte leitet und wo Begleitung am meisten bringt. Danach bekommen Sie einen schriftlichen Vorschlag zum Umfang und ein Angebot.
Antwort innerhalb eines Werktags · 15 Minuten, unverbindlich